Lost in Translation/ Worte über Worte

We are at war everyday. No matter how pacifistic our attitude may be we all own a weapon. A powerful, destructive weapon. It’s part of our own body. With our tongue we can create marvelous sounds to say what we want, what we don’t like- linguistic expressions of how we perceive the world. 
Not only because I study linguistics, but also because I spend a lot of time with other communicative human beings I find communication extremely interesting. When you study other languages you learn that it is so much more than vocabulary and grammar rules put together. There’s an entire sphere of ideas, worldviews, subjective perceptions and opinions behind it. Many times, we even mean more than we actually say. In linguistic terms “additional meaning” is called implicature. There is the superficial level of information, and there is the underlying implication carrying the more important message. Here’s an example:
Person 1: “I am cold and hungry.”
Person 2: “Oh, I am sorry for you.” OR “Shall I close the window and get you a hot tea?”
The listener has two options to reply to person 1, depending on whether he only sees the informational level or the underlying implicature, the request or question for a closed window and something to drink. I am sure you’ve all experienced that the other person doesn’t always understand we you were trying to say. And that’s when communication becomes a real challenge. We need to say as little as possible but as much as needed.

But I think, communication has also a lot to do with the attitude we have when we communicate. Are we making every effort to ensure the other person understands what we say? Who do we blame when communication goes wrong? How much do we imply in someone else’s statement? Imagine you’re in love: you will interpret everything he or she says through a romantic filter. The same is true if you don’t like someone: you will think about every word and wonder if this was really nice or just another insult.
Many people don’t watch their words and sometimes I am shocked when I hear people talk. They gossip about others, they have no scruple to wish the worst on others. One thing leads to another; as soon as one person starts everybody else finds something bad to say about someone. I have learned a lot about that the past few weeks, simply by being around people and communication- both successful and failed. Well…if I think about it I have to admit that far too often I am part of “them”. It’s way too easy to slip into gossip yourself, nurture destructive thoughts about someone and eventually turn them into destructive words.
So what can we do to communicate better? The bible offers some great advice on that topic. It speaks about the power of the tongue, it is like a sword (James 3:7-9
): „This is scary: You can tame a tiger, but you can’t tame a tongue—it’s never been done. The tongue runs wild, a wanton killer. With our tongues we bless God our Father; with thesame tongues we curse the very men and women he made in his image. Curses and blessings out of thesame mouth!“ It also tells us how our words should be like (Matthew 5:37): “Let your Yes be simply Yes, and your No be simply No; anything more than that comes from the evil one“ and Ecclesiastes 5:2: “Be not rash with yourmouth, and let not your heart be hasty to utter a word before God. For God is in heaven, and you are on earth; therefore let your words be few.“

That’s the theory. Practice waits right at your doorstep. Everyday, everywhere. Whether you talk about the weather, work, problems or what’s for lunch- go, communicate, watch your words and build up others!
Wir sind im Kampf, jeden Tag. Egal, wie pazifistisch unsere Einstellung sein mag, hat jeder von uns eine Waffe. Eine mächtige, zerstörende Waffe. Sie ist Teil unseres Körpers. Mit unserer Zunge können wir wunderbare Laute formen, um zu sagen, was wir wollen, was nicht mögen- ein linguistischer Ausdruck davon, wie wir die Welt wahrnehmen. Aber nicht nur, weil ich Linguistik studiere, sondern auch, weil ich viel Zeit mit anderen kommunikativen Menschen verbringe, finde ich Kommunikation extrem interessant. Wenn man andere Sprachen lernt, merkt man, dass dahinter viel mehr als nur Vokabeln und Grammatikregeln stecken. Da gibt es eine gesamte Sphäre an Ideen, Weltanschauungen, subjektiven Perspektiven und Meinungen. Oft meinen wir mehr, als wir eigentlich sagen. In der Linguistik nennt man diese „zusätzliche Bedeutungsebene“ Implikationen. Es gibt eine oberflächliche Ebene der Information und eine versteckte Implikation, die oft die tiefere Bedeutung trägt. Hier ist ein Beispiel:
Person 1: „Mir ist kalt und ich habe Hunger.“
Person 2: „Okay, danke für die Info“ oder „Soll ich das Fenster schließen und dir einen Tee bringen?“
Der Zuhörer hat zwei Möglichkeiten, Person 1 zu antworten. Es kommt darauf an, ob er die Implikation versteht (es geht nicht nur um eine Information, sondern eben eine indirekte Frage und Aufforderung). Sicher habt ihr es alle schon erlebt, dass die andere Person nicht versteht, was ihr wirklich sagen wolltet. Und genau da wird Kommunikation zur echten Herausforderung. Wir sollten so wenig wie möglich, aber auch so viel wie nötig sagen.

Aber ich denke, Kommunikation hat auch sehr viel damit zu tun, mit welcher Einstellung wir kommunizieren. Geben wir uns Mühe, sicherzustellen, dass der Andere uns versteht? Wem geben wir die Schuld, wenn Kommunikation schief läuft? Was deuten wir in anderer Leute Worte hinein? Stell dir vor, du bist verliebt: Du wirst alles, was er oder sie sagt, mit einer rosaroten Brille interpretieren. Gleiches gilt, wenn man jemanden nicht mag: Bei jedem Wort überlegt man sich, ob das wirklich nett gemeint war oder wieder nur eine weitere Beleidigung. Viele Menschen achten nicht auf ihre Worte und manchmal bin ich schockiert, wenn ich Leute reden höre. Sie lästern über andere, haben keine Skrupel, anderen das Schlimmste zu wünschen. Eins führt zum anderen; sobald einer anfängt, fallen auch anderen plötzlich schlechte Dinge über eine Person ein. Das ist mir besonders in den letzten Wochen bewusst geworden, einfach weil ich mit Menschen und Kommunikation zu tun hatte. Aber wenn ich drüber nachdenke, muss ich zugeben, dass ich viel zu oft Teil von „ihnen“ bin. Es ist sehr einfach, selbst ins Lästern zu geraten, zerstörerische Gedanken zu verfolgen und sie irgendwann in zerstörerische Worte zu packen.
Was kann man also tun, um besser zu kommunizieren? Die Bibel hat zu diesem Thema coole Sachen zu sagen. Sie spricht von der Macht der Zunge, als scharfes Schwert (Jakobus 3:7-9): „Es gelingt dem Menschen zwar, die unterschiedlichsten Tiere zu zähmen – Raubtiere und Vögel, Reptilien und Fische. Sie alle hat der Mensch gebändigt, doch die Zunge kann kein Mensch bändigen. Sie ist ein ständiger Unruheherd, eine Unheilstifterin, erfüllt von tödlichem Gift. Mit ihr preisen wir den, der ´unser` Herr und Vater ist, und mit ihr verfluchen wir Menschen, die als Ebenbild Gottes geschaffen sind.“ Sie spricht auch davon, wie unsere Worte sein sollen (Matthäus 5:37): „Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein; jedes weitere Wort ist vom Bösen“ und Prediger 5:2: „Übereile dich nicht mit deinem Mund, und lass dein Herz keine unbesonnenen Worte vor Gott aussprechen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde; darum sollst du nicht viele Worte machen!“

Das ist die Theorie. Die Praxis wartet direkt vor deiner Tür. Überall, jeden Tag. Egal, ob du über Wetter, Arbeit, Probleme oder das Mittagessen redest- übe dich im Kommunizieren, achte auf deine Worte und baue andere damit auf!

Author: Katha von Dessien

Teacher. Believer. Third Culture Kid. World Traveler. People Lover. Writer.

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