A week of awesomeness/Eine wunderbare Woche

Even though I am already back in Germany (arrived safe and sound) I want to go back to the last week and how I said goodbye to America. I am sort of stable and relaxed at the moment (as much as you can be upon re-entry), and I guess this has a lot to do with how I spent my last week. Maybe you remember a post I wrote a while ago where I pondered on how to say goodbye correctly. Now it was actually time to put these steps into practice. When I came back to Greensboro I made a list of all the things I still wanted to do before leaving. All my friends and internationals were invited to join whenever. I was amazed to see how many different people showed up, I pretty much had an entire week of great days, meetings people for dinners, coffees, lunches, museums, strolls, talking and laughter.
Since I am a TCK I have my shares of saying goodbye, it doesn’t get easier even if you do it a lot of times. But after this week I can say that I have never had a better goodbye. I still feel sad, I still miss all the places and most of all the people. But I also feel at peace and knew I could go without any regrets. I took time to just spend with people, celebrate the gift of friendship. Most of all, we shared the same faith and celebrated the fact that we are and will continue to be connected through our Lord Jesus Christ, who is the same God on both sides of the ocean. My last night was the most special of all: After a week of meetings and active planning I had just invited everyone to come to a coffee shop. Twenty people showed up and we just enjoyed the time talking, sharing experiences and being in each other’s company. A good friend of mine had written me a really sweet letter and had included a passage from Colossians. It hit exactly the point of this true connectedness, so I shared it with my friends:

We always thank God, the Father of our Lord Jesus Christ, when we pray for you, since we heard of your faith in Christ Jesus and of the love that you have for all the saints, because of the hope laid up for you in heaven. Of this you have heard before in the word of the truth, the gospel, which has come to you, as indeed in the whole world it is bearing fruit and increasing—as it also does among you, since the day you heard it and understood the grace of God in truth. And so, from the day we heard, we have not ceased to pray for you, asking that you may be filled with the knowledge of his will in all spiritual wisdom and understanding, so as to walk in a manner worthy of the Lord, fully pleasing to him, bearing fruit in every good work and increasing in the knowledge of God. May you be strengthened with all power, according to his glorious might, for all endurance and patience with joy, giving thanks to the Father, who has qualified you to share in the inheritance of the saints in light. He has delivered us from the domain of darkness and transferred us to the kingdom of his beloved Son, in whom we have redemption, the forgiveness of sins. Colossians 1:3-7; 9-14

Normally I am not a cryer and I hold it in far too often, but this week has taught me a lot about my emotions.=) I would start crying several times and that night was just emotionally challenging. We all stood in a circle, crying about and for each other. I so appreciate these people, how they stood beside me and then started praying upon me! I felt so blessed by their presence, and, most of all, our true connection in faith. Even though it made me sad to leave this fellowship I also felt at peace and joyful deep inside. I could leave in peace and know that we will meet again- either on this earth but definitely in eternity! And I cannot wait to see you all again, since I already miss you.
Prayers for a good re-entry into culture, people and German life are still highly appreciated!
A few highlights of this Week of Awesomeness…

Obwohl ich bereits wieder in Deutschland bin (bin gut angekommen), möchte ich nochmal auf die vergangene Woche zurückkommen und wie ich von Amerika Abschied genommen habe. Gerade bin ich relativ stabil und entspannt (soweit das eben geht im Re-entry), und das hat sicher eine Menge damit zu tun, wie ich die vergangene Woche verbracht habe. Vielleicht erinnert ihr euch an einen Post, den ich vor ein paar Monaten geschrieben habe. Es ging darum, wie man “richtig” Abschied nimmt. Jetzt ging es darum, diese Schritte in die Praxis umzusetzen. Als ich nach Greensboro zurückkam, habe ich mir eine Liste mit all den Dingen gemacht, die ich noch machen möchte bevor ich fliege. Alle meine Freunde und Internationals waren eingeladen, dabei zu sein, wo auch immer sie Lust drauf haben. Ich war am Ende erstaunt, wie viele verschiedenen Leute dabei waren, im Grunde hatte ich eine ganze Woche voller genialer Tage, habe Leute zum Abendessen, Mittagessen, auf einen Kaffee oder im Museum getroffen, war spazieren, habe geredet und gelacht. 
Da ich TCK bin, hatte ich schon so manchen Abschied und es wird auch nach mehreren Malen nicht einfacher. Aber nach dieser Woche kann ich sagen, dass ich noch nie einen besseren Abschied hatte. Ich bin immer noch traurig und klar vermisse ich die Orte und vor allem die Menschen. Aber ich fühle auch einen Frieden und weiß, dass ich gehen konnte, ohne irgendetwas zu bereuen. Ich habe mir bewusst Zeit genommen für Menschen, habe das Geschenk der Freundschaft gefeiert. Aber vor allem haben wir den gleichen Glauben geteilt und gefeiert, dass wir durch Jesus unseren Herrn verbunden sind und bleiben, der auf beiden Seiten des Ozeans der gleiche Gott ist. Meine letzte Nacht war besonders genial: Nach einer sehr aktiven Woche habe ich einfach alle in einen Coffeeshop eingeladen. Es kamen zwanzig Leute und wir haben einfach geredet, Erfahrungen ausgetauscht und die Gemeinschaft genossen. Eine gute Freundin hatte mir einen wirklich lieben Brief geschrieben und einen Text aus Kolosser zitiert, der hier einfach perfekt zutraf. So gab ich ihn an meine Freunde weiter: 


Jedes Mal, wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, für euch. Denn wir haben gehört, wie lebendig euer Glaube an Jesus Christus ist und was für eine Liebe ihr allen entgegenbringt, die zu Gottes heiligem Volk gehören. Angespornt werdet ihr dabei von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für euch bereithält. Davon habt ihr ja von Anfang an gehört – seit damals, als die Botschaft der Wahrheit, das Evangelium, zu euch gekommen ist. Und genauso, wie diese Botschaft überall in der Welt Früchte trägt und sich immer weiter ausbreitet, genauso tut sie das auch bei euch seit dem Tag, an dem euch Gottes Gnade zum ersten Mal verkündet wurde und ihr erkannt habt, was diese Botschaft bedeutet. Deshalb hören wir auch seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, nicht auf, für euch zu beten. Wir bitten Gott, dass er euch durch seinen Geist alle nötige Weisheit und Einsicht schenkt, um seinen Willen in vollem Umfang zu erkennen.Dann könnt ihr ein Leben führen, durch das der Herr geehrt wird und das ihm in jeder Hinsicht gefällt. Ihr werdet imstande sein, stets das zu tun, was gut und richtig ist, sodass euer Leben Früchte tragen wird, und werdet Gott immer besser kennen lernen. Er, dem alle Macht und Herrlichkeit gehört, wird euch mit der ganzen Kraft ausrüsten, die ihr braucht, um in jeder Situation standhaft und geduldig zu bleiben. Freut euch und dankt ihm, dem Vater, dass er euch das Recht gegeben hat, an dem Erbe teilzuhaben, das er in seinem Licht für sein heiliges Volk bereithält. Denn er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit und hat uns in das Reich versetzt, in dem sein geliebter Sohn regiert. Durch ihn, Jesus Christus, sind wir erlöst; durch ihn sind uns unsere Sünden vergeben.


Normalerweise weine ich nicht oft und halte es wohl auch viel zu oft zurück. Aber diese Woche hat mich viel über meine Emotionen gelehrt.=) Mehrmals fing ich einfach an zu weinen und gerade dieser Abend war hart. Wir standen im Kreis zusammen, haben über und für einander geweint. Aber ich schätze diese lieben Menschen so sehr, dass sie um mich standen und für mich gebetet haben! Ich wurde durch ihre Gegenwart gesegnet und vor allem durch unsere Verbindung im Glauben. Obwohl es wehtut, so eine Gemeinschaft zu verlassen, habe ich doch einen tiefen Frieden und Freude in mir. Ich kann gehen und weiß, dass wir uns wieder sehen- auf dieser Welt und definitiv in der Ewigkeit! Und ich kann es kaum erwarten, denn ich vermiss euch alle jetzt schon. 
Ich freu mich trotzdem über jeden, der für ein gutes Re-entry in die Kultur, Menschen und deutsches Leben beten möchte!
Hier sind ein paar Highlights dieser wunderbaren Woche…

Dinner with the Tuck family
Abendbrot bei den Tucks
Cracker Barrel- my first (and last?) time with Schuyler, Michelle, Charles, Michael and Nate
ein typisches Südstaaten Restaurant mit Schuyler, Michelle, Charles, Michael und Nate
Southern Food: Hashbrown Casserole, Meatloaf, Chicken ‘n Dumplings, Fried Okra, Cole Slaw and lots of biscuts with jelly!
Südstaatenessen: Kartoffelgrain, Hackbraten, Hühnchenklößchen, gebratenes Okra, Krautsalat und viele Brötchen mit Marmelade!
Brunch with Sarah and the Weatherspoon Museum of Art on campus
Brunch mit Sarah und danach das Kunstmuseum auf dem Campus
Jack’s Corner (Greek Food) with Kelley
Beim Griechen mit Kelley
Crusing around Greensboro with Hayley and discovering hidden beauty
Auf einer Spritzfahrt mit Hayley durch die Stadt entdeckt man versteckte Schönheit
Snacking with Mary Beth
Probierhappen im Supermarkt plündern mit Mary Beth
Farewell in Church: Greg and Teresa, what an amazing and inspiring couple!
Abschied in der Gemeinde: Greg und Teresa, ein sehr geniales und inspirierendes Ehepaar!
The almost Germans William and Annaliese
Die Fast Deutschen William und Annaliese
Making a mess in Carmen’s kitchen but with a great outcome…
Es war zwar ein Chaos in Carmens Küche, aber mit super Ergebnis…
…Maultaschen (Swabian speciality)!
…Maultaschen!
“Bravo” (Italian Restaurant) with Kailyn, Annie, Nate and Schuyler
Beim Italiener “Bravo” mit Kailyn, Annie, Nate und Schuyler
Goodbye crazy girl!- Kailyn
Enjoying a beer at “Sessions” for the last time with Amber, Schuyler, Nate, Hayley and Hannah
Ein letztes Bier bei “Sessions” mit Amber, Schuyler, Nate, Hayley und Hannah
Hannah, who will fly to South Africa and do a semester in beautiful Capetown- enjoy!
Hannah, die bald nach Südafrika fliegt, um im schönen Kapstadt zu studieren- viel Spaß! 
Hayley, my crazy TCK sister
Hayley, meine verrückte TCK Schwester
After the beer in a rather small car…with Nate, Amber, Hayley and Schuyler
Nach dem Bier und in einem relativ kleinen Auto…mit Nate, Amber, Hayley und Schuyler
Haven’t known you for long, but it was a delight anyways!- Michael
Kurz und trotzdem gut: Michael
Last night with my dear Mary Beth…
Der letzte Abend mit Mary Beth…
…and Charles, the best entertainer ever…
…und Charles, dem besten Entertainer überhaupt…
…and Marc, my French classmate
…und Marc, meinem französischen Kommilitonen
…and Maria Elena, an incredibly beautiful and strong woman of God!
…und Maria Elena, einer wunderbaren Frau Gottes!
Tori, a fellow TCK and sister
Tori, ein TCK und eine Schwester
Last pictures at the airport with Carmen: she was the first person I got to know and would now be the last one I would see…
Letztes Bild am Flughafen mit Carmen: sie war die Erste, die ich kennengelernt habe und nun auch die Letzte, die ich sehe…

Author: Katha von Dessien

Teacher. Believer. Third Culture Kid. World Traveler. People Lover. Writer.

3 thoughts on “A week of awesomeness/Eine wunderbare Woche”

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