…das hieß es zum ersten an vergangenen Wochenende. Da war mal wieder MK-Freizeit und der obige Titel war Thema des Wochenendes. Nach einem Jahr Abwesenheit war es für mich zum Teil schon wieder ein Heimkommen, alte Freunde wieder treffen, wieder rumscherzen, mit den Mitarbeitern im Team sein, sich verstanden fühlen….Mein Abschied aus Südafrika ist ja auch noch recht frisch und so konnte ich auch für mich selbst was mitnehmen. Es war auch schön, viele neue und interessante Leute kennenzulernen. Krass, wo Leute schon waren und was sie erlebt haben, das ist immer so ne Bereicherung!
…passt auch zum heutigen Tag, mein Umzug nach Tübingen. Für mich war es schon recht seltsam, schon wieder was Neues zu machen. Was soll ich mitnehmen? Ist das alte Zuhause irgendwie immer noch Zuhause? Wie wird das alles werden mit Studium und so?
Für alle noch “Unaufgeklärten”=): Ich habe mich trotz vielen guten Angeboten nun für Tübingen entschieden, wo ich ab Mitte Oktober Lehramt Gymnasium English und Geschichte studieren werde. Bis jetzt ist es noch viel Papierkram und ich habe von vielem selbst noch keine Ahnung. Aber die Leute in meiner brandneuen WG sind sehr nett und studienerfahren. So habe ich gute und hilfsbereite Ansprechpartner, worüber ich sehr dankbar bin.
Ansonsten versuche ich gerade, meine Taschen auszuräumen und alles passend zu verstauen. So langsam wird es wohnlich und ich freu mich auch drauf. Die nächsten “Katha wohnt allein”- Abenteuer folgen…=)
Author: Katha von Dessien
Good old Germany
Heute vor 2 Monaten habe ich das schöne Südafrika verlassen und versuche mich seitdem, wieder in Deutschland zurecht zu finden.=) Nachdem ich in Südafrika gemerkt habe, dass ich doch deutscher als gedacht bin, kam nun die Erkenntnis, dass ich mich doch etwas verändert habe und mir ein paar Dinge ungewohnt oder neu sind.
Die ersten Wochen musste ich schon des Öfteren stauen, was es hier alles gibt und habe es auch genossen. Am ersten Abend wieder unter der Dusche stehen (in ZA musste man sich mangels Duschvorhang hinkauern), das Wasser in einem fast schon harten Strahl auf sich runter prasseln lassen- ohne Sorge, dass der Tank gleich leer ist oder das Wasser kalt ist. Man muss nicht drei Stunden vorher den Boiler anmachen und kann solange genießen, wie man will.
Ich war auch erstaunt, wie schnell und sehr man sich an Kleinigkeiten gewöhnt. Ich habe am Anfang immer gegen die Wand gehauen, wenn ich das Licht anmachen wollte, weil die Lichtschalter in ZA viel höher sind als zuhause.
Ein anderes Kapitel wäre da noch das Autofahren. Die ersten Tage war ich sehr verwirrt und dachte, meine Eltern fahren auf der falschen Seite, gerade beim Abbiegen. Als ich dann selber im Auto saß, war ich schon öfter geneigt, nach links zu ziehen oder falschrum in den Kreisverkehr zu fahren. Meine fürsorglichen Geschwister haben mich aber durch mehr oder weniger freundliche Zurufe auf der richtigen Seite gehalten…=) Zudem muss man sich damit abfinden, dass hier die Verkehrsregeln auch wirklich gelten. Also auf der Autobahn nicht rechts überholen, nicht zu schnell fahren und so. Das ist dann schon härter…Aber es wird so langsam, nehme ich doch zumindest an.=)
Was ich sonst so vermisse oder erlebe:
– im Supermarkt gibt es keine 20 verschiedenen Chipswürzungen
– ich vermisse: sweet chilli sauce, das Brettern über die Sandpisten mit 34 Jahre alten Mercedes Benz, meine Teens, den Tagesablauf, die Trekker im Woodenhouse, Simba und Munashe, die allmorgendlichen “Hello Katha, how r u?”, Kimberleys Lachen
– sehr gewöhnungsbedürftig ist auch wieder die Gemeinde, der Worship im Sitzen, die vielen neuen Leute und das nicht mehr informiert sein
Aber es ist schön, wieder hier zu sein, viele Leute wieder zu treffen und bin gespannt, was die nächsten Wochen so bringen!
Update aus Deutschland
Nach wirklich langer Funkstille kommt hier nun der erste Gruß aus der Heimat. Seit ein paar Wochen bin ich wieder in Deutschland und muss mich erst wieder daran gewöhnen, unbegrenzt Internet zu haben…=)
Vielen Dank an euch alle, die ihr regelmäßig hier drauf geschaut habt und vielleicht auch manchmal ärgerlich wart, wenn es nichts neues gab. Es tut mir Leid, wenn ich so selten geschrieben habe, was definitv nicht an Informationsmangel lag, denn es gab mehr als genug zu erzählen. Oftmals habe ich es vergessen, bin in den vielen Erlebnissen fast untergegangen oder das Internet hatte mal wieder seine Dienste für uns quittiert.
Ich muss sagen, der Abschied fiel mir wirklich schwer. Ohne es bewusst zu entscheiden, waren die Bindungen zu manchen Leuten echt eng geworden und erst jetzt, beim Gehen, fiel mir das wirklich auf. Gerade bei den Teens tut es mir Leid, sie nun wieder allein zu lassen und ich hoffe sehr, dass sie weiterhin starke Persönlichkeiten werden und im Glauben wachsen!
Glücklicherweise konnte ich echt zu einem guten Abschluss kommen. Das Jahr war in vielen Dingen auch herausfordernd gewesen und es tut gut, darüber mit den Leitern zu reden; ihnen zu sagen, was mich das Jahr über genervt hat, wo sie vielleicht Dinge ändern sollten, was aber auch gut lief.
Mich hat es auch überrascht, wie sehr ich den Leuten ans Herz gewachsen bin, was besonders bei meiner Abschiedsparty zum Tragen kam. Meine Teens haben mich in Theaterstücken nachgespielt und kleine Macken offenbart, viele dankten mir für die Musik bei Camps oder Gebetsabenden. Die anderen Trekker haben sogar ein Musical über und für mich geschrieben! Ich hätte all die Dinge nicht wirklich erwartet und war deshalb umso mehr berührt und erstaunt. An dem Abend wurde mir das Herz also noch schwerer.

viele ultrakreative Beiträge an meiner Abschiedsparty
Die nächste Überraschung kam dann am nächsten Morgen in der Gemeinde, wo die auch ne Party organisiert hatten! Ich war immer nur einmal die Woche dort und kannte nicht viele der Leute, aber trotzdem war jeder da, hat was mitgebracht- einfach nur schön! Sie haben mich förmlich zurückgesandt nach Deutschland und ich war echt geplättet!
mit Lizelle und Andrew, den Lobpreisleitern der Gemeinde, wo ich ein Jahr lang mitspielen
und viel lernen durfte
Und als ich dann eine Sache nach der anderen in den Koffer packte, ich so manches hierlassen musste und das Zimmer immer leerer wurde, kam schon der Wehmut und so manche Träne. Das Jahr war einfach unvergesslich!
Schon ein paar Tage später wurde es dann ernst. Alles war gepackt, das Zimmer erschreckend verlassen und es ging los zum Flughafen. Als ich alle umarmte, kam mir der Gedanke: Wann werde ich die Leute wiedersehen? Manche wahrscheinlich nicht so schnell…
mit den anderen Trekkern (vlnr): Sebastian, Raquel, ich, Mariale und Magnus- Dreamteam!
Ich habe mich sehr gefreut, dass meine Stargirls (meine Tanzgruppe) mit zum Flughafen durften. Sie haben noch nie einen Flughafen von innen gesehen. Leider hatten wir für Sightseeing nicht so viel Zeit, denn ich hatte Gepäckprobleme. So gab es noch ne riesen Verteilaktion, um ein paar Kilos loszuwerden. Am Ende ging alles gut und ich wurde durchgelassen.
Der Flug selber war okay, aber auch wieder nicht. Ich hatte lange Aufenthalt in Abu Dhabi, aber diesmal gab es kein Hotel, sondern nur den harten Boden und eine ultra kalte Klimaanlage. Trotz Winterjacke und Handschuhen habe ich geschlottert…=) So war ich froh, nach vielen Stunden in der Luft endlich in Frankfurt anzukommen.
Die ganze Zeit kam ich mir wie im Film vor und stand neben mir. Ich konnte es gar nicht realisieren, was da grade mit mir passierte und würde sagen, dass ich das erst vor 2 Wochen wirklich getan habe. Trotzdem war es schön, wieder meine Eltern zu sehen und die anderen lieben Leute, die mich willkommen hießen.
Die ersten Wochen in der Heimat waren auch von Stress geprägt. Aber auch schönen Erlebnissen, wie Freunde und Familie wiederzusehen oder wieder im eigenen Bett zu schlafen. Jetzt muss ich wieder an das Leben in Deutschland gewöhnen und nicht nur Südafrika hinterher zu trauern, was nicht so einfach ist.
Über was sonst noch so war und kommt, das nächste Mal mehr.
Kurz vor der Explosion
Tja, wie so ein anonymer Kommentator recht hatte; es ist Juli und ich habe lange nix von mir hören lassen.
Das liegt an mehreren Dingen: Ich war und bin nach wie vor sehr beschäftigt und habe zu viele Dinge in meinem Kopf. Wenn ich schreiben könnte, wäre das wohl ein riesen Epistel, es passiert einfach zu viel!
Das andere Problem ist das Buschinternet. Lange funktionierte es nicht, nun haben wir so ein kleines Limit, dass man fast nichts mehr machen kann. Also leider keine Bilder oder so.
Aber demnächst dann vllt umso mehr, denn es geht für mich zurück in die Heimat. Gerade noch unvorstellbar, ich stecke voll in der Arbeit und kann mir nicht vorstellen, dass alles in drei Wochen zu verlassen. Die Leute sind mir sehr ans Herz gewachsen und nicht mehr nur Teens, sondern Freunde.
Meine Gefühle waren Achterbahn, ich muss an zu viele Dinge denken und Abschied nehmen, von dem her verzeiht bitte die Funkstille!
Seid trotzdem lieb gegrüßt und bis bald face2face!
Katha
Lebensmotto
Eigentlich bin ich ja eher gegen die Angewohnheit, dass man ein Lebensmotto hat, dass alles bestimmt, denn da mal das richtige zu finden? Außerdem ändert sich das Leben oft und somit wahrscheinlich auch das Motto.
Vielleicht eher ne Lebenseinstellung. Das kann man eben immer schlecht auf einen Punkt bringen. Aber als ich so letztens Musik hörte, entdeckte ich einen Song, der mich herausgefordert und angesprochen hat.
Und den Chorus könnte man doch tatsächlich als Lebensmotto/- einstellung sehen.=) Nicht einfach, aber dennoch das, was ich will.
Wer ist mit mir?
Living for your glory- Tim Hughes
What good is it to gain the whole world, but lose your soul?
What good is it to make a sweet sound, but remain proud?
In view of God’s mercy, I offer my all
And take my life, let it be everything, all of me
Here I am, use me for Your glory
In everything I say and do, let my life honor You
Here I am living for Your glory
The road I’m on that leads nowhere without You
And the life I live that finds meaning and surrender
In view of God’s mercy, I offer my all
Seeking first the Kingdom
Seeking first the Kingdom of my Lord
Photos aus dem Paradies
Für alle, die den Newsletter gelesen haben oder lesen werden: Hier kommen die versprochenen Bilder.
Für alle anderen: Gleich nach dem Teenscamp waren für mich 3 Wochen Kapstadt angesagt und es war absolut genial! Tolle Leute, super Landschaft und einfach nur traumhaft! Aber seht selbst…
so ein schönes Fleckchen Erde!

V&A Waterfront, unser nächtlicher Haupternährungsplatz=)

der südlichste Leuchtturm Afrikas
downtown: alt und neu gemischt
Mondlandschaft auf der Kaphalbinsel
Weinberge drumherum
die shorttermworkers auf der WEC Konferenz
Au weia!
Ich muss sagen, dieser Blog scheint wirklich nicht sehr attraktiv zu sein, da der Verfasser selten bis nie updatet…=) Echt sorry, war sehr busy, dann in Urlaub und so ab und zu verschwindet das Internet auch mal für ein paar Wochen.
Wie dem auch sei, das übliche Prozedere kennt ihr ja, die Schulen und die Clubs. Aber es gibt auch anderes zu berichten:
In der Woche vor Ostern war Teenagecamp, mal wieder. Wer schlecht vorbereitet oder erwartungslos kam, wurde echt überrascht (dabei fühle ich mich angesprochen…=)). Dieses Mal waren viele Teens aus unseren Clubs und es war cool, die mal näher kennenzulernen.
Meine Kleingruppe- echt super Leute!

Ich habe ja mal von dem einen Jungen erzählt auf dem KidsCamp. Der war jetzt wieder da und es ist eine wahre Freude, ihn “wachsen” zu sehen!
unser gestrenge Timekeeper Sebastian (der trotz Deutschheit des Öfteren mal zu spät war…=))
Das Thema war “Take care of your heart (Pass auf dein Herz auf)” und wir haben viele neue Erkenntnisse und Heilung erlebt. Viele kommen aus kaputten Familien mit Alkohol, Missbrauch, keinen Vater usw.
Aber es gab auch anderes Programm…
herausfordernde Spiele, bei denen der Zusammenhalt der Gruppe getestet wurde
Zickenterror bei einer Fotostory- Aktion
Besonders war der letzte Abend, wir hatten eine internationale Nacht. Die Teens haben die Heimatländer der Mitarbeiter kennengelernt und etwas landestypisches eingeübt, um es den anderen dann zu präsentieren. Für Deutschland standen Apfeltaschen und Walzer am Start. Das wirkt für die energiegeladenen Afrikaner natürlich total steif…=)
Auch wieder ein Erlebnis waren die Nächte. Erstmal alle Teens ruhigzukriegen und dann daran zu hindern, dass sie nicht morgens um 4 aufstehen, um etwas heißes Wasser abkriegen…=) Aber wir hatten auch viel Spaß.
Kgomotso, der immer kalt war und deshalb in meinem Bett weitergeschlafen hat, sobald ich aufgestanden war…=)
Es war ne sehr gesegnete Zeit und komischerweise war ich danach nicht einfach nur fertig, sondern auch erfüllt! Und wenn man dann gleich in Urlaub fährt….
Regen, Regen, Regen!
Nach langer Sendepause kommt hier mal wieder ein Update. Das lag teilweise an der schlechten Internetverbindung, an zu viel Arbeit oder keinem Computer, da mein treuer Genosse leider seine Dienste aufgegeben hat und ich noch auf einen Ersatz warte.
Was gibt es neues? Seit dem letzten Eintrag ist ja schon einige Zeit vergangen. Nach meiner Rückkehr aus Durban hatte ich noch ein paar freie Tage auf der Farm. Wir haben die Zeit genutzt und sind in einen Nationalpark in der Nähe gefahren, was echt schön war. Wir blieben mitten im Park stecken und hatten kein Benzin mehr, aber es war ein Abenteuer und wir hatten Spaß, das werden wir so schnell nicht mehr vergessen…=)
Das neue Arbeitsjahr begann dann mit einer Teamwoche, wo alle Lighthouse Mitarbeiter
auch aus Zimbabwe und Mosambique zusammenkamen und über die Ziele und Ideen fürs neue Jahr nachdachten . Und es gab neue geistliche Inputs und Ermutigungen, die mir persönliche echt viel gebracht haben.
Und dann ging es wieder richtig los. War das toll, die Kids nach der langen Pause wieder zu sehen! Die haben vor Freude gejubelt und es macht wieder Spaß, in die Schulen zu gehen. Auch in den Clubs ist es gut, in dem einen sind nun sehr viele Teens, die auch regelmäßig kommen, was sehr schön ist. Demnächst werde ich noch mehr in die Stargirls, die Tanzgruppe, involviert sein.
Der Januar war total verregnet. Selbst die Südafrikaner haben gesagt, so viel Regen haben sie noch nie in einem Monat gesehen! Und die Straßen waren dementsprechend abenteuerlich zu fahren, wenn die Bäche fließen und man leicht stecken bleiben kann. Und man dann keinen tollen Jeep hat, sondern einen weißen Mercedes Benz…=)
die Straßen waren sehr rutschig und man betet, dass man nicht stecken bleibt…
Vor unserem Haus gab es einen riesen Haus, das Nachbarhaus war total abgeschnitten und sie mussten eine improvisierte Brücke benutzen. Aber der Spaß überwiegt dennoch und das ist das Wichtigste!
Ein See- direkt vor dem Haus!
In den nächsten Wochen ist hier einiges los, auch viele Veränderungen. Ich musste letzte Woche Abschied von Andrea nehmen, die wieder zurück in die Schweiz geht. Und Pieter wechselt die ministry. Nächste Woche wird auch Denise nach Deutschland zurückkehren und so ist die bisherige Hausgemeinschaft auf einen Schlag total verändert. Es kommen neue Leute, an die man sich auch erst gewöhnen muss. Ich hoffe, dass ich das gut verkrafte!
Dann steht eine große Missionskonferenz an, wo wir das Kinderprogramm machen, da bin ich mal gespannt, wie das wird.
Also mal wieder alle Hände voll zu tun. Ich hoffe, euch geht es gut und ihr friert nicht allzu sehr, sonst schick ich euch ein paar Sonnenstrahlen…=)
Ruhe vor dem Sturm
Denise und ich konnten es einfach nicht lassen…=)
Hier kommen frische (und wahrscheinlich auch die letzten) Urlaubsgrüße aus Durban. Die Zeit vergeht so schnell und nächste Woche geht es wieder zurück ins Lighthouse.
Während ihr an Silvester sicher gefroren habt, war es hier ziemlich warm, wenn auch regnerisch. Ich hatte draußen ein paar Stationen aufgebaut, die sind dann im Regen aufgegangen…=)
Wir waren echt einige Leute aus allen möglichen Ländern, so hatten wir ein buntes Programm, um die Wartezeit zu verkürzen. Es gab Lieder aus Korea, Brasilien und Zimbabwe, Tänze aus Fidji und Südafrika und ein internationales Theaterstück. War echt schön und man hat die Kulturen noch besser kennengelernt. Kurz vor 12 sind wir dann auf einen Berg gefahren, um das Feuerwerk über der Stadt zu bestaunen. Das war leider nicht so ergiebig, aber trotzdem schön. Ich musste dann noch ne Stunde aufbleiben, denn in Deutschland war Neujahr erst ne Stunde später…=)
Sonst ist hier nach wie vor Relaxen und Urlaub angesagt. Endlich ist das Wetter besser und wir sind jeden Tag am Strand. Es tut so gut, mal das zu tun, was man möchte oder einfach nix…=) Das Meer ist unglaublich schön und die Wellen sind hoch, sogar fast am Strand. Zum Surfen also perfekt, sonst halt zum Drinstehen (Schwimmen ist da nicht möglich) und die Wellen über einem brechen lassen. Die haben echt Power und man wird entweder rausgetrieben oder an den Strand gespült. Mittlerweile sind wir so viele, dass das Auto knapp wird und dann noch das Surfboard…Aber hier geht alles!
sechs Leute und Surfboard in einem kleinen Toyoto- no problem!
Nächste Woche geht es zurück und wir haben noch eine Woche frei, bevor wir mit einer Teamwoche ins neue Jahr starten. Dort werden ein paar Dinge besprochen, was für die Arbeit 2009 wichtig ist.
Das nächste Mal dann aus De Wildt, jetzt muss ich weiter relaxen…=)
Merry Christmas!
Zwar etwas spät, aber dennoch von Herzen wünsche ich euch allen, dass ihr ein schönes Weihnachtsfest hattet und hoffentlich auch gut und gesegnet ins neue Jahr 2009 startet!
Aber einen Vorteil hat es: So kann ich euch wenigstens erzählen, wie mein Weihnachten so aussah:
Ich bin gerade mal wieder in Durban, Urlaub pur! Diesmal ist das Wetter besser und ich habe viel Zeit für Schlafen, nix tun, lesen, Mails schreiben- einfach genial! Hier ist auch Sebastian, ein weiterer Trekker aus Deutschland, der später auch nach Lighthouse kommen wird. Ein schräger Vogel aus Ostdeutschland, aber ultra witzig…=)
Ich muss schon sagen, dass ich ein bisschen Heimweh hatte und die ganzen Weihnachtstraditionen vermisst habe. Kein Weihnachtsmarkt, kein kalter Wind, kein Schal oder Lieblingswintermantel…Besonders am 24. war es komisch. Hier feiert man erst einen Tag später, somit war der Heilige Abend nix besonderes. Ich habe dann mit zuhause telefoniert und konnte über Skype ein bisschen an ihrem Gefühl teilhaben, unter dem Baum zu sitzen, Lieder zu singen…Hier gibt es auch keine Deko, kein Baum, keine Kerzen, nix! Das war schon komisch!
Hier ist alles eben im Sommer und sehr fröhlich. Am Weihnachtsmorgen hieß es dann früh aufstehen, wir sind zum Gottesdienst gegangen. Ezras (die hier die TREK-Koordinatoren sind) haben uns mit in ihre Gemeinde gekommen- ziemlich groß und fast nur Inder. Aber sehr lively und alle waren fröhlich. In den Liedern und den Reden konnte man die Weihnachtsfreude förmlich spüren!
Gottesdienst in der indischen Gemeinde
Nach dreieinhalb Stunden und unzähligen “Merry Christmas” Wünschen ging es dann nach Hause und wir hatten ein großes Braai. Die Familie von Ruth war da und wir lernten viele neue Gesichter kennen. Die Kids haben Weihnachten im Pool verbracht…Aber wer hat denn schon zu Weihnachten spare ribs und warmes Wetter?!=)
Ja, das war Weihnachten: anders, aber schön. So schicke ich ganz liebe Grüße von uns allen verrückten Hühnern (und Hähnen=)) über den Äquator und wünsch euch ne gute Zeit!



















