Back to my old-new world/Zurück in meine alte-neue Welt

It is nearly three months since I am back from the US; after two months of working and getting used to German life again it is time to move one step further: moving back to Tübingen, back to my own life, back to a routine I am used to.
It was great getting back to my apartment which I hadn’t seen in six months. I realized it’s great moving out once in a while, because when you get back you can decorate all over again, bring in new ideas and not be stuck in “this is how it’s always been”. Getting some distance helps to find new perspectives to old things.
The apartment may be an external sign of coming back into old things and bringing in new ideas. The internal process, however, is a lot more difficult. Who of the old friends is still around? Might they have changed? How much did I change myself? Will I like German classes again? Do I want to take care of myself again? And how do put all the things I have learnt while being abroad (which is, outside of my normal “world”) into practice in my everyday life (which is, comfortable and easy as long as you don’t change something). The question remains: To what extent do I want to go back to the routine I was used to and where do I need to brake it up?
Well, I have been “on my own” for a week now and I discovered good and bad things again. I am still observing myself and kind of struggling with the practice stuff, so let me ponder a bit more about that before I spill it. But here are some spoilers, called “from old to new” or “a new look to an old friend”…

Before…
…and after

Africa is still with me…
…but a new space was added to the chimney wall to remember the American friends
Ein neuer Platz am Kamin, um die amerikanischen Freunde nicht zu vergessen
A little American treat in Germany: biscuits!
Ein bisschen Amerika in Deutschland: Buttermilchbrötchen!

Es sind fast drei Monate, seit ich aus den USA wieder da bin; nach zwei Monaten Arbeiten und wieder in Deutschland einleben wird es Zeit, einen Schritt weiterzugehen: zurück nach Tübingen, zurück in mein eigenes Leben, zurück in eine Routine, die ich gewohnt bin. 
Es war schön, wieder in meine Wohnung zurückzukommen, die ich sechs Monate nicht gesehen hatte. Mir fiel auf, dass es ganz gut ist, vielleicht ab und an mal auszuziehen, denn wenn man wiederkommt, kann man wieder von neuem dekorieren, neue Ideen einbringen und nicht im “so war’s schon immer” steckenbleiben. Distanz hilft, neue Perspektive für alte Dinge zu bekommen. 
Die Wohnung ist vielleicht ein äußeres Zeichen, dass man in alte Dinge zurückkommt und neue Ideen einbringt. Der innere Prozess dahinter ist aber viel schwieriger. Wer der alten Freunde ist noch da? Wie haben die sich verändert? Wie sehr habe ich mich verändert? Werde ich die deutschen Seminare wieder interessant finden? Will ich mich wieder um mich selbst kümmern? Und wie setze ich alle Dinge, die ich im Ausland gelernt habe (also, außerhalb meiner normalen “Welt”) im Alltag in die Praxis um (also, wo es so viel bequemer und einfacher ist, wenn man nix ändert). Die Frage bleibt: Inwieweit will ich wieder in meine Routine zurück und wo muss ich sie durchbrechen?
Tja, ich war jetzt ca. eine Woche wieder auf mich alleingestellt und habe dabei gute und schlechte Dinge herausgefunden. Ich beobachte mich gerade selbst ein bisschen und kämpfe an manchen Stellen noch, deshalb muss ich noch etwas drüber nachdenken, bevor ich was dazu schreiben kann. Aber hier mal eine kleine Vorausschau, quasi “aus Alt mach Neu” oder “ein neuer Look für einen alten Freund”…

My second family/Meine zweite Familie

Over Easter I had the privilege to spend some time with people I hadn’t seen in quite a while and whom I had dearly missed: My TCK family! Sidenote: TCKs, Third Culture Kids, are people who have been or still are part of several cultures without belonging to one of them 100%. You have the culture your parents show you, the host culture you grew up with and the third one, you make up out of these two (or even more if you lived in several countries).  MK-Care, the organization I work with, aims to help TCKs transition better between these worlds, through books, regional meetings, practical advice…and retreats. They are always a great time, full of worship, input, fun, talks and sharing some life and faith together. It doesn’t matter how old you are, where you grew up or what you go through at the moment- there is this instant feeling of acceptance, home and being welcome. 
Even though we’re not really related you feel as being part of a family from the moment you walk in. We’re all connected through similar experiences- growing up somewhere around the globe, facing the struggles of settling back into Germany, your supposed home country, and the usual culture shocks and re-entry problems. The topic this time was Identity and we talked a lot about how we can find our identity in Jesus, because he never changes while we might. 
getting ready for the night- masquerade ball!

Of course, fun was very important as well. I love how creative TCKs are, they have no problem coming up with crazy ideas within minutes, performing on stage or just fooling around. We had composed songs, choreographed dances, poems, testimonies, comedy- a real concert of talent and blessing!

Harlem Shake- TCK edition!
the fabulous (and a little freaky) team of leaders!
We also celebrated Easter together, thought about what Jesus’ death means for  us today and what his resurrection power wants to do in and through us. It was great walking through the dark early on Sunday morning, to see the sun rise and celebrate our risen savior! The honesty the teens showed in small groups or late night talks was amazing and very touching- I am excited to see how God will use each and everyone of them to write history!
Über Ostern hatte ich das Privileg, etwas Zeit mit Leuten zu verbringen, die ich länger nicht gesehen hatte und arg vermisst habe: Meine TCK Familie! Anmerkung am Rande: TCKs, Third Culture Kids, sind Leute, die Teil von mehreren Kulturen waren oder noch sind, aber zu keiner 100% dazugehören.
Man hat die Kultur seiner Eltern in sich, dann die Gastkultur, in der man aufwächst, und die dritte Kultur, die man sich daraus zusammenbaut (wenn man in mehreren Ländern gelebt hat, sind es noch mehr Kulturen zu vereinen). MK-Care, die Organisation wo ich mitarbeite, möchte TCKs helfen, mit diesen Weltwechseln besser umzugehen, durch Bücher, regionale Treffen, praktische Hilfe…und Freizeiten. Die sind immer eine geniale Zeit, mit Lobpreis, Input, Spaß, Gesprächen und Austausch über Leben und Glaube. Es ist egal, wie alt man ist, wo man aufgewachsen ist oder was man gerade durchmacht- da ist dieses automatische Gefühl, angenommen zu sein, zuhause zu sein, willkommen zu sein. Auch wenn wir nicht wirklich verwandt sind, kommt es dir von Anfang an wie ein Familientreffen vor. Wir sind durch ähnliche Erfahrungen verbunden- irgendwo auf der Welt aufgewachsen, wir kennen die Probleme, wenn man sich in Deutschland wieder einleben muss, mit Kulturschock und anderen Dingen kämpft. Dieses Mal ging es um Identität und wir haben darüber nachgedacht, wie wir unsere Identität in Jesus finden können, da er sich nicht ändert, auch wenn wir es tun.
Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es ist genial zu sehen, wie kreativ TCKs sind, sie haben kein Problem damit, spontan was verrücktest zu erfinden, auf der Bühne zu stehen oder einfach Blödsinn zu machen. Wir haben eigene Lieder gehört, Tänze gesehen, Gedichte und Zeugnisse gehört, Comedy- ein wahres Feuerwerk an Talent und Segen!
Außerdem haben wir zusammen Ostern gefeiert, darüber nachgedacht, was Jesu Tod für uns heute bedeutet und was seine Auferstehungskraft in und durch uns bewirken möchte. Es war cool, ganz früh am Sonntag Morgen durchs Dunkel zu laufen, dann den Sonnenaufgang zu sehen und unseren auferstandenen Herrn zu feiern! Die Ehrlichkeit, die die Teens in Kleingruppen oder nächtlichen Gesprächen zeigten, war genial und sehr berührend- ich bin gespannt, wie Gott jeden Einzelnen von ihnen benutzen wird, um Geschichte zu schreiben!