Kurz vor der Explosion

Tja, wie so ein anonymer Kommentator recht hatte; es ist Juli und ich habe lange nix von mir hören lassen.
Das liegt an mehreren Dingen: Ich war und bin nach wie vor sehr beschäftigt und habe zu viele Dinge in meinem Kopf. Wenn ich schreiben könnte, wäre das wohl ein riesen Epistel, es passiert einfach zu viel!
Das andere Problem ist das Buschinternet. Lange funktionierte es nicht, nun haben wir so ein kleines Limit, dass man fast nichts mehr machen kann. Also leider keine Bilder oder so.

Aber demnächst dann vllt umso mehr, denn es geht für mich zurück in die Heimat. Gerade noch unvorstellbar, ich stecke voll in der Arbeit und kann mir nicht vorstellen, dass alles in drei Wochen zu verlassen. Die Leute sind mir sehr ans Herz gewachsen und nicht mehr nur Teens, sondern Freunde.
Meine Gefühle waren Achterbahn, ich muss an zu viele Dinge denken und Abschied nehmen, von dem her verzeiht bitte die Funkstille!

Seid trotzdem lieb gegrüßt und bis bald face2face!

Katha

Lebensmotto

Eigentlich bin ich ja eher gegen die Angewohnheit, dass man ein Lebensmotto hat, dass alles bestimmt, denn da mal das richtige zu finden? Außerdem ändert sich das Leben oft und somit wahrscheinlich auch das Motto.
Vielleicht eher ne Lebenseinstellung. Das kann man eben immer schlecht auf einen Punkt bringen. Aber als ich so letztens Musik hörte, entdeckte ich einen Song, der mich herausgefordert und angesprochen hat.
Und den Chorus könnte man doch tatsächlich als Lebensmotto/- einstellung sehen.=) Nicht einfach, aber dennoch das, was ich will.
Wer ist mit mir?

Living for your glory- Tim Hughes

What good is it to gain the whole world, but lose your soul?
What good is it to make a sweet sound, but remain proud?
In view of God’s mercy, I offer my all

And take my life, let it be everything, all of me
Here I am, use me for Your glory
In everything I say and do, let my life honor You
Here I am living for Your glory

The road I’m on that leads nowhere without You
And the life I live that finds meaning and surrender
In view of God’s mercy, I offer my all

Seeking first the Kingdom
Seeking first the Kingdom of my Lord

Photos aus dem Paradies

Für alle, die den Newsletter gelesen haben oder lesen werden: Hier kommen die versprochenen Bilder.
Für alle anderen: Gleich nach dem Teenscamp waren für mich 3 Wochen Kapstadt angesagt und es war absolut genial! Tolle Leute, super Landschaft und einfach nur traumhaft! Aber seht selbst…

so ein schönes Fleckchen Erde!


V&A Waterfront, unser nächtlicher Haupternährungsplatz=)


sunset in my hand


Rachel und ich senden Grüße!


der südlichste Leuchtturm Afrikas


und überall der Tafelberg

downtown: alt und neu gemischt

Mondlandschaft auf der Kaphalbinsel

Weinberge drumherum

die shorttermworkers auf der WEC Konferenz


am Capepoint


süße Gäste along the way…

Au weia!

Ich muss sagen, dieser Blog scheint wirklich nicht sehr attraktiv zu sein, da der Verfasser selten bis nie updatet…=) Echt sorry, war sehr busy, dann in Urlaub und so ab und zu verschwindet das Internet auch mal für ein paar Wochen.

Wie dem auch sei, das übliche Prozedere kennt ihr ja, die Schulen und die Clubs. Aber es gibt auch anderes zu berichten:
In der Woche vor Ostern war Teenagecamp, mal wieder. Wer schlecht vorbereitet oder erwartungslos kam, wurde echt überrascht (dabei fühle ich mich angesprochen…=)). Dieses Mal waren viele Teens aus unseren Clubs und es war cool, die mal näher kennenzulernen.

Meine Kleingruppe- echt super Leute!


Ich habe ja mal von dem einen Jungen erzählt auf dem KidsCamp. Der war jetzt wieder da und es ist eine wahre Freude, ihn “wachsen” zu sehen!

unser gestrenge Timekeeper Sebastian (der trotz Deutschheit des Öfteren mal zu spät war…=))

Das Thema war “Take care of your heart (Pass auf dein Herz auf)” und wir haben viele neue Erkenntnisse und Heilung erlebt. Viele kommen aus kaputten Familien mit Alkohol, Missbrauch, keinen Vater usw.

Aber es gab auch anderes Programm…

herausfordernde Spiele, bei denen der Zusammenhalt der Gruppe getestet wurde

Zickenterror bei einer Fotostory- Aktion

Besonders war der letzte Abend, wir hatten eine internationale Nacht. Die Teens haben die Heimatländer der Mitarbeiter kennengelernt und etwas landestypisches eingeübt, um es den anderen dann zu präsentieren. Für Deutschland standen Apfeltaschen und Walzer am Start. Das wirkt für die energiegeladenen Afrikaner natürlich total steif…=)

Afrikanisch-deutscher Walzer

Auch wieder ein Erlebnis waren die Nächte. Erstmal alle Teens ruhigzukriegen und dann daran zu hindern, dass sie nicht morgens um 4 aufstehen, um etwas heißes Wasser abkriegen…=) Aber wir hatten auch viel Spaß.

Kgomotso, der immer kalt war und deshalb in meinem Bett weitergeschlafen hat, sobald ich aufgestanden war…=)

Es war ne sehr gesegnete Zeit und komischerweise war ich danach nicht einfach nur fertig, sondern auch erfüllt! Und wenn man dann gleich in Urlaub fährt….

Regen, Regen, Regen!

Nach langer Sendepause kommt hier mal wieder ein Update. Das lag teilweise an der schlechten Internetverbindung, an zu viel Arbeit oder keinem Computer, da mein treuer Genosse leider seine Dienste aufgegeben hat und ich noch auf einen Ersatz warte.

Was gibt es neues? Seit dem letzten Eintrag ist ja schon einige Zeit vergangen. Nach meiner Rückkehr aus Durban hatte ich noch ein paar freie Tage auf der Farm. Wir haben die Zeit genutzt und sind in einen Nationalpark in der Nähe gefahren, was echt schön war. Wir blieben mitten im Park stecken und hatten kein Benzin mehr, aber es war ein Abenteuer und wir hatten Spaß, das werden wir so schnell nicht mehr vergessen…=)

Tiere hautnah im Nationalpark

Das neue Arbeitsjahr begann dann mit einer Teamwoche, wo alle Lighthouse Mitarbeiter
auch aus Zimbabwe und Mosambique zusammenkamen und über die Ziele und Ideen fürs neue Jahr nachdachten . Und es gab neue geistliche Inputs und Ermutigungen, die mir persönliche echt viel gebracht haben.
Und dann ging es wieder richtig los. War das toll, die Kids nach der langen Pause wieder zu sehen! Die haben vor Freude gejubelt und es macht wieder Spaß, in die Schulen zu gehen. Auch in den Clubs ist es gut, in dem einen sind nun sehr viele Teens, die auch regelmäßig kommen, was sehr schön ist. Demnächst werde ich noch mehr in die Stargirls, die Tanzgruppe, involviert sein.

Der Januar war total verregnet. Selbst die Südafrikaner haben gesagt, so viel Regen haben sie noch nie in einem Monat gesehen! Und die Straßen waren dementsprechend abenteuerlich zu fahren, wenn die Bäche fließen und man leicht stecken bleiben kann. Und man dann keinen tollen Jeep hat, sondern einen weißen Mercedes Benz…=)

die Straßen waren sehr rutschig und man betet, dass man nicht stecken bleibt…

Vor unserem Haus gab es einen riesen Haus, das Nachbarhaus war total abgeschnitten und sie mussten eine improvisierte Brücke benutzen. Aber der Spaß überwiegt dennoch und das ist das Wichtigste!Ein See- direkt vor dem Haus!

In den nächsten Wochen ist hier einiges los, auch viele Veränderungen. Ich musste letzte Woche Abschied von Andrea nehmen, die wieder zurück in die Schweiz geht. Und Pieter wechselt die ministry. Nächste Woche wird auch Denise nach Deutschland zurückkehren und so ist die bisherige Hausgemeinschaft auf einen Schlag total verändert. Es kommen neue Leute, an die man sich auch erst gewöhnen muss. Ich hoffe, dass ich das gut verkrafte!
Dann steht eine große Missionskonferenz an, wo wir das Kinderprogramm machen, da bin ich mal gespannt, wie das wird.

Also mal wieder alle Hände voll zu tun. Ich hoffe, euch geht es gut und ihr friert nicht allzu sehr, sonst schick ich euch ein paar Sonnenstrahlen…=)

Ruhe vor dem Sturm

Denise und ich konnten es einfach nicht lassen…=)

Hier kommen frische (und wahrscheinlich auch die letzten) Urlaubsgrüße aus Durban. Die Zeit vergeht so schnell und nächste Woche geht es wieder zurück ins Lighthouse.
Während ihr an Silvester sicher gefroren habt, war es hier ziemlich warm, wenn auch regnerisch. Ich hatte draußen ein paar Stationen aufgebaut, die sind dann im Regen aufgegangen…=)

Wir waren echt einige Leute aus allen möglichen Ländern, so hatten wir ein buntes Programm, um die Wartezeit zu verkürzen. Es gab Lieder aus Korea, Brasilien und Zimbabwe, Tänze aus Fidji und Südafrika und ein internationales Theaterstück. War echt schön und man hat die Kulturen noch besser kennengelernt. Kurz vor 12 sind wir dann auf einen Berg gefahren, um das Feuerwerk über der Stadt zu bestaunen. Das war leider nicht so ergiebig, aber trotzdem schön. Ich musste dann noch ne Stunde aufbleiben, denn in Deutschland war Neujahr erst ne Stunde später…=)

Sonst ist hier nach wie vor Relaxen und Urlaub angesagt. Endlich ist das Wetter besser und wir sind jeden Tag am Strand. Es tut so gut, mal das zu tun, was man möchte oder einfach nix…=) Das Meer ist unglaublich schön und die Wellen sind hoch, sogar fast am Strand. Zum Surfen also perfekt, sonst halt zum Drinstehen (Schwimmen ist da nicht möglich) und die Wellen über einem brechen lassen. Die haben echt Power und man wird entweder rausgetrieben oder an den Strand gespült. Mittlerweile sind wir so viele, dass das Auto knapp wird und dann noch das Surfboard…Aber hier geht alles!

sechs Leute und Surfboard in einem kleinen Toyoto- no problem!

Nächste Woche geht es zurück und wir haben noch eine Woche frei, bevor wir mit einer Teamwoche ins neue Jahr starten. Dort werden ein paar Dinge besprochen, was für die Arbeit 2009 wichtig ist.
Das nächste Mal dann aus De Wildt, jetzt muss ich weiter relaxen…=)

Merry Christmas!

Zwar etwas spät, aber dennoch von Herzen wünsche ich euch allen, dass ihr ein schönes Weihnachtsfest hattet und hoffentlich auch gut und gesegnet ins neue Jahr 2009 startet!

Aber einen Vorteil hat es: So kann ich euch wenigstens erzählen, wie mein Weihnachten so aussah:
Ich bin gerade mal wieder in Durban, Urlaub pur! Diesmal ist das Wetter besser und ich habe viel Zeit für Schlafen, nix tun, lesen, Mails schreiben- einfach genial! Hier ist auch Sebastian, ein weiterer Trekker aus Deutschland, der später auch nach Lighthouse kommen wird. Ein schräger Vogel aus Ostdeutschland, aber ultra witzig…=)

Ich muss schon sagen, dass ich ein bisschen Heimweh hatte und die ganzen Weihnachtstraditionen vermisst habe. Kein Weihnachtsmarkt, kein kalter Wind, kein Schal oder Lieblingswintermantel…Besonders am 24. war es komisch. Hier feiert man erst einen Tag später, somit war der Heilige Abend nix besonderes. Ich habe dann mit zuhause telefoniert und konnte über Skype ein bisschen an ihrem Gefühl teilhaben, unter dem Baum zu sitzen, Lieder zu singen…Hier gibt es auch keine Deko, kein Baum, keine Kerzen, nix! Das war schon komisch!

Hier ist alles eben im Sommer und sehr fröhlich. Am Weihnachtsmorgen hieß es dann früh aufstehen, wir sind zum Gottesdienst gegangen. Ezras (die hier die TREK-Koordinatoren sind) haben uns mit in ihre Gemeinde gekommen- ziemlich groß und fast nur Inder. Aber sehr lively und alle waren fröhlich. In den Liedern und den Reden konnte man die Weihnachtsfreude förmlich spüren!

Gottesdienst in der indischen Gemeinde

Nach dreieinhalb Stunden und unzähligen “Merry Christmas” Wünschen ging es dann nach Hause und wir hatten ein großes Braai. Die Familie von Ruth war da und wir lernten viele neue Gesichter kennen. Die Kids haben Weihnachten im Pool verbracht…Aber wer hat denn schon zu Weihnachten spare ribs und warmes Wetter?!=)

die Jungs beim Grillen

Ja, das war Weihnachten: anders, aber schön. So schicke ich ganz liebe Grüße von uns allen verrückten Hühnern (und Hähnen=)) über den Äquator und wünsch euch ne gute Zeit!


unsere zwei verrückten Hähne Sebastian und Pieter=)